Blasen und Druckstellen
Haben Sie unangenehme Blasen oder eine harte Druckstelle am Fuß? Entdecken Sie die natürliche Fußpflege, mit der Sie verhornte Haut sanft aufweichen, beanspruchte Stellen pflegen und Ihren Füßen wieder mehr Komfort geben können. Erfahren Sie, was gegen Druckstellen hilft, wie Sie Ihre Füße richtig pflegen und wie sich neue Blasen und Druckstellen vermeiden lassen.
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Druckstelle, Hornhaut oder Blase?
Auch wenn sich diese Hautprobleme auf den ersten Blick ähneln, entstehen sie auf unterschiedliche Weise und benötigen eine andere Pflege.
Eine Druckstelle entsteht meist durch Reibung oder Druck. Typische Anzeichen sind Rötungen und eine erhöhte Empfindlichkeit der Haut. Hornhaut bildet sich allmählich als natürliche Schutzreaktion auf wiederholten Druck oder Reibung. Sie erkennen sie an einer verdickten und verhärteten Hautschicht. Eine Blase entsteht dagegen, wenn sich Flüssigkeit unter der obersten Hautschicht sammelt. Diese schützt die verletzte Stelle vor weiteren Reizungen.
Wenn Sie unter Druckstellen leiden, finden Sie praktische Tipps dazu, was gegen Druckstellen hilft und wie Sie die betroffenen Stellen richtig pflegen. Denken Sie bei der Fußpflege auch an rissige Fersen. Sie benötigen regelmäßige Feuchtigkeitspflege, rückfettende Produkte und eine schonende Behandlung.
Wie kann man harte Druckstellen aufweichen?
Regelmäßige und sanfte Pflege hilft, verhornte Haut an den Füßen aufzuweichen und unangenehme Beschwerden beim Gehen zu reduzieren.
Beginnen Sie mit einem warmen Fußbad. Es macht die verdickte Haut weicher und bereitet sie auf die weitere Pflege vor. Anschließend können Sie eine sanfte Peeling-Seife verwenden oder hausgemachte Peelings für die Fersen ausprobieren. Sie helfen, abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen. Vermeiden Sie jedoch kräftiges Reiben, damit die Haut nicht zusätzlich gereizt wird.
Tragen Sie zum Abschluss eine reichhaltige Fußcreme, eine geeignete Pflegesalbe oder natürliche Sheabutter auf. Sie pflegen trockene Haut, helfen, Feuchtigkeit zu bewahren, und halten verhornte Stellen geschmeidig.
Blasen: Was sollte man vermeiden?
Auch wenn es verlockend ist, eine Blase aufzustechen, sollten Sie sie möglichst unversehrt lassen. Die darüberliegende Haut bildet eine natürliche Schutzschicht. Sie schützt die empfindliche Stelle vor Schmutz und Krankheitserregern.
Drücken Sie die Blase nicht aus und entfernen Sie die darüberliegende Haut nicht. Schützen Sie die Stelle außerdem vor weiterer Reibung.
Besondere Vorsicht ist bei Brandblasen erforderlich. Hier kommt es auf die richtige Erstversorgung an. Ungeeignete Hausmittel oder das eigenständige Aufstechen können die Haut zusätzlich schädigen.
Weitere Hinweise finden Sie in unserem Artikel über Brandblasen. Dort erfahren Sie, wie Sie die betroffene Haut richtig schützen und worauf Sie bei der weiteren Versorgung achten sollten.
Wenn eine Blase sehr groß ist, starke Schmerzen verursacht oder Anzeichen einer Infektion zeigt, sollten Sie ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Wie kann man Druckstellen und Blasen vorbeugen?
Die beste Vorbeugung beginnt bei den Schuhen. Bequeme, gut sitzende Schuhe sollten an keiner Stelle drücken und den Zehen ausreichend Platz bieten. Dadurch lässt sich das Risiko für schmerzhafte Druckstellen an den Füßen deutlich verringern.
Achten Sie auch auf Socken aus atmungsaktiven Materialien, die Feuchtigkeit gut ableiten und Reibung reduzieren. Besonders bei längeren Spaziergängen oder sportlichen Aktivitäten macht die richtige Kombination aus Schuhen und Socken einen Unterschied.
Zur Vorbeugung gehört außerdem eine regelmäßige Feuchtigkeitspflege der Füße. Schützen Sie Stellen, die häufig Druck oder Reibung ausgesetzt sind. Sobald Sie bemerken, dass ein Schuh scheuert, können Sie frühzeitig ein schützendes Pflaster verwenden.
Mit diesen einfachen Gewohnheiten halten Sie die Haut Ihrer Füße geschmeidig und reduzieren das Risiko neuer Blasen und Druckstellen.
Häufig gestellte Fragen
Was hilft gegen harte Druckstellen?
Bei einer harten Druckstelle am Fuß sollten Sie zunächst die Ursache des Drucks beseitigen. Ein kurzes warmes Fußbad weicht die verhornte Haut auf. Anschließend können Sie die verdickte Haut vorsichtig mit einem Bimsstein bearbeiten, sofern sie unverletzt ist. Tragen Sie danach eine feuchtigkeitsspendende Fußcreme, beispielsweise mit Urea, oder reichhaltige Sheabutter auf. Sie macht trockene Haut geschmeidiger. Weitere praktische Hinweise finden Sie in unserem Ratgeber darüber, was gegen Druckstellen hilft.
Wie lange dauert es, bis eine Blase abheilt?
Eine kleinere Reibungsblase heilt normalerweise innerhalb von 3 bis 7 Tagen ab. Größere oder tiefere Blasen benötigen manchmal ein bis zwei Wochen. Wie lange die Heilung dauert, hängt davon ab, wie stark die Haut geschädigt ist und ob sie weiterhin gereizt wird. Stechen Sie die Blase nicht selbst auf. Schützen Sie sie mit einem geeigneten Blasenpflaster und vermeiden Sie die Schuhe, die das Problem verursacht haben. Die Flüssigkeit wird nach und nach vom Körper aufgenommen, während sich darunter neue Haut bildet.
Was ist der Unterschied zwischen einer Druckstelle und einem Hühnerauge?
Eine Druckstelle entsteht durch Druck oder Reibung. Sie kann sich durch Rötungen, empfindliche Haut oder eine größere verdickte Hautfläche bemerkbar machen. Ein Hühnerauge ist dagegen meist kleiner und deutlich abgegrenzt. Typisch ist ein harter Kern in der Mitte, der beim Gehen oder bei direktem Druck stechende Schmerzen verursachen kann. Bei beiden Problemen sollte die Ursache des übermäßigen Drucks beseitigt werden.
Sollte man eine Blase aufstechen?
Eine Blase sollte normalerweise nicht aufgestochen werden. Die darüberliegende Haut schützt die verletzte Stelle vor Krankheitserregern und unterstützt die natürliche Wundheilung. Am besten lassen Sie die Blase unversehrt, schützen sie vor Reibung und decken sie mit einem geeigneten Pflaster ab. Wenn sie sehr groß oder schmerzhaft ist oder beim Gehen stark stört, lassen Sie sich von medizinischem Fachpersonal beraten. Besonders vorsichtig sollten Sie mit Brandblasen umgehen. Diese sollten Sie nicht selbst aufstechen.