Ekzem – natürliche Pflege für empfindliche und gereizte Haut
Leiden Sie unter roten Flecken, Juckreiz, trockener Haut oder Ekzem an Händen oder im Gesicht? Haben Sie Ekzem an den Augenlidern oder an anderen empfindlichen Hautstellen bemerkt? Ekzem gehört zu den häufigsten Problemen empfindlicher Haut und betrifft viele Menschen unabhängig vom Alter.
Auch wenn Ekzem meist nicht ansteckend ist, kann es den Alltag deutlich beeinträchtigen. Typisch sind vor allem Juckreiz, Hautrötungen, trockene Haut, schuppige Haut und gereizte Haut. Eine geeignete Pflege kann die Beschwerden deutlich lindern und helfen, die Haut langfristig zu stabilisieren.
Bei vielen Menschen handelt es sich um atopisches Ekzem (Neurodermitis oder atopische Dermatitis), bei dem die Haut besonders empfindlich auf äußere Einflüsse reagiert. Gerade deshalb ist eine schonende und regelmäßige Pflege besonders wichtig.
Bei Ekzem ist vor allem eine gute Feuchtigkeitspflege und der Schutz der natürlichen Hautbarriere entscheidend. Besonders bewährt hat sich die Kombination aus feuchtigkeitsspendenden Produkten und pflanzlichen Ölen, die helfen, die Haut zu beruhigen und Austrocknung zu reduzieren.
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Wie erkennt man Ekzem
Ekzem oder trockener Ekzem beginnt oft unauffällig, kann sich jedoch mit der Zeit verstärken. Häufig tritt es als Ekzem an den Händen, Ekzem im Gesicht, Ekzem an den Augenlidern oder in Hautfalten auf.
Typische Symptome sind Juckreiz, Rötungen, trockene Haut, schuppige Haut, rissige Haut und empfindliche Haut. Die Haut reagiert oft empfindlich auf äußere Einflüsse und verträgt nicht jede Kosmetik.
Die richtige Pflege kann helfen, die Haut zu beruhigen und den Zustand schrittweise zu verbessern.
Was hilft bei Ekzem
Bei Ekzem hat sich die Kombination aus Feuchtigkeit und pflanzlichen Ölen besonders bewährt. Ein feuchtigkeitsspendendes Produkt beruhigt die Haut, während pflanzliche Öle helfen, die Feuchtigkeit in der Haut zu halten und die Hautbarriere zu schützen.
Eine sehr gute Grundlage der Pflege ist Aloe-vera-Gel, das bei Juckreiz, Hautrötungen und gereizter Haut helfen kann. Es eignet sich besonders bei Ekzem im Gesicht, Ekzem an den Händen sowie bei empfindlicher Haut. Aloe vera sollte idealerweise nach dem Duschen oder Waschen angewendet werden, wenn die Haut Feuchtigkeit besonders gut aufnehmen kann.
Nach der Anwendung von Aloe vera ist es sinnvoll, die Haut mit einem pflanzlichen Öl zu pflegen. Arganöl gehört zu den besten Ölen bei trockenem Ekzem, da es die trockene Haut pflegt und die natürliche Regeneration unterstützt. Es eignet sich besonders für die tägliche Pflege von Gesicht und Händen.
Bei sehr trockener und gespannter Haut ist Baobaböl besonders geeignet. Es pflegt intensiv und kann helfen, schuppige Haut und raue Haut zu verbessern. Besonders geeignet ist es für die Anwendung am Abend oder auf größeren Hautflächen.
Sehr gute Ergebnisse bei gereizter Haut und Hautrötungen kann auch Mariendistelöl bringen. Es enthält natürlich beruhigende Stoffe und eignet sich besonders für empfindliche Haut.
Bei sehr trockener oder geschädigter Haut kann auch Rizinusöl helfen. Es bildet eine schützende Schicht auf der Haut und reduziert das Austrocknen. Besonders geeignet ist es für sehr trockene Stellen oder rissige Haut.
Wie man die Haut bei Ekzem richtig pflegt
Bei Ekzem ist regelmäßige Pflege besonders wichtig. Die besten Ergebnisse erzielt eine einfache tägliche Routine.
Nach dem Duschen oder Waschen sollte die Haut sanft abgetrocknet werden, ohne zu reiben. Anschließend wird auf die noch leicht feuchte Haut Aloe-vera-Gel aufgetragen. Nach kurzem Einziehen können einige Tropfen Öl, zum Beispiel Arganöl oder Baobaböl, aufgetragen werden. Diese Kombination hilft, die Feuchtigkeit in der Haut zu halten und Austrocknung zu reduzieren.
Bei Ekzem an den Händen empfiehlt es sich, das Öl mehrmals täglich anzuwenden, besonders nach dem Händewaschen. Regelmäßige Anwendung kann helfen, den Zustand der Haut zu stabilisieren.
Bei Ekzem an den Augenlidern sollte nur eine sehr kleine Menge Öl verwendet und besonders sanft aufgetragen werden.
Wichtiger Hinweis
Natürliche Pflege kann bei Ekzem sehr gut unterstützen, dennoch ist bei starken oder langanhaltenden Beschwerden eine Abklärung beim Dermatologen sinnvoll.
Ekzem kann auch mit Stress zusammenhängen. Stress verschlechtert häufig Juckreiz und Hautrötungen, daher ist ausreichende Erholung ebenfalls wichtig.